1979 - 1981

Die baukünstlerische Qualität dieses bescheidenen und etwas schwerfälligen Schlösschens mittelalterlichen Ursprungs bestand weniger in den nur gering ausgeformten Fassaden als vielmehr in seiner klobig einfachen, rektangulären und symmetrischen Masse. Diese vor allem sollte bei der Erweiterung erhalten und als solche sicht- und erlebbar bleiben. Gleichzeitig erforderte der eher massige Baubestand jedoch formal ein ähnlich gewichtiges und in seiner Eigenart betontes Pendant.
Durch eine axial symmetrische Anordnung wurde ihm der Zubau als ein nach außen relativ geschlossener Baukörper mit einem zum alten Schloss hin geöffneten Zentrum (das aus dem Saal im Erdgeschoss und dem Aufenthaltsraum im Obergeschoss gebildet wird) gegenübergestellt. Die zwei Hofräume (Eingangshof und Blumenhof an der Kontaktstelle der beiden Bauwerke ergeben eine neue Querachse, an der die Eingänge, das Treppenhaus, die Garderoben und der Speisesaal sowie der Ausgang in den Garten liegen.

Andrea Gleiniger

 

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